In Social Media Marketing

„Wir posten fast jeden Tag etwas bei Linkedin, aber es passiert einfach nichts“. So oder so ähnlich könnte die Aussage des Social Media Managers aussehen, wenn nach ca. 6 Monaten das Social Media Marketing wegen ausbleibenden Erfolgs eingestellt wird. Der Grund: Es passiert einfach nichts.

Hinter „Es passiert einfach nichts“ kann sich inhaltlich vieles verbergen. Keine Leads, keine Abverkäufe, keine neuen Follower, wegfallende Abonnenten oder Fans, kaum Likes, Shares, kein Applaus, kaum Interaktion mit den veröffentlichten Posts.

Und was ist eigentlich mit Erfolg auf Social Media gemeint?

Es stellt sich auch nicht mehr die Frage, inwiefern soziale Medien für das eigene Marketing wichtig sind. Heute stellen wir uns die Frage, inwiefern können wir mit dem Mitbewerber mithalten, dessen Strategie unglaubliche Zahlen erzielt. Wollen wir uns eigentlich am Mitbewerber messen?

Mit diesem Beitrag möchten wir dazu anregen, deine Social Media Strategie zu überdenken, neu anzugehen oder anzupassen, um erneut Anlauf zu nehmen.

30 Sekunden Fakten

  • Die Grundidee von Social Media war nicht, den Nutzer mit massiver Werbung zu konfrontieren.
  • Es gibt übrigens noch mehr als nur Facebook
  • 80% der Nutzer kaufen Produkte, wenn Freunde oder Influencer sie empfehlen
  • Der Mensch ist ein emotionales Wesen, das lacht, weint oder auch enttäuscht wird
  • Deine Social Media Kommunikationsstrategie sollte sinnstiftend sein

1. Wie sehen deine Erwartungen aus?

In vielen Fällen gehen Social Media Manager mit falschen Erwartungen an das Management heran. Das gilt für kleine mittelständische Unternehmen als auch für Großunternehmen. Sobald die neue Facebook-Seite bereit steht bespielt zu werden, zeichnen sich die ersten inhaltlichen Trends ab.

Der Feed sieht wie ein einziger Werbekanal aus. Produktbezogene Beiträge ja, aber nicht ohne eine inhaltliche Strategie oder ein Ziel: Was soll der Post bewirken? Erwartest du vom Nutzer, dass er das Produkt direkt kauft? Möchtest du den Nutzer auf deine Website ziehen? Möchtest du eher, dass dein Beitrag geteilt wird und von vielen Menschen gesehen wird (Reichweite)? Möchtest du direkt alles auf einmal?

TIPP

Überprüfe deine Erwartungen an das Social Media Management und definiere Ziele in monatlichen und vierteljährlichen Abschnitten.

Eines der ersten Ziele kann sein, zunächst die Community aufzubauen, die Followerzahl zu erhöhen und zu festigen.

2. Was bedeutet denn eigentlich Erfolg in den Sozialen Medien?

Viele Unternehmen arbeiten mit einer sorgfältig geplanten Strategie. Dabei werden Beiträge nach einem 4-Augen-Prinzip geprüft und für gut befunden. Oder auch nicht, weil diese Prüfung gar nicht stattfindet oder im Echtzeitmarketing gar nicht machbar ist.

Aber in den Grundzügen steckt unterm Strich ein messbares Ziel. Wenn dieses Ziel durch den Social Media Manager und durch das ganze Social Media Team erreicht wird, dann können wir zu recht von einem Erfolg sprechen. Diese Ziele werden meist in Form von Zahlen formuliert und können abhängig von Produkt oder Dienstleistung unterschiedlich aussehen:

  • Anzahl wöchentlicher Leads,
  • Anzahl monatlicher Abverkäufe,
  • Anzahl neu hinzu gewonnener Fans,
  • Anzahl der Likes and Shares und so weiter.

TIPP

Überprüfe deine Erwartungen an das Social Media Management und definiere Ziele in monatlichen, vierteljährlichen und jährlichen Abschnitten.

Eines der ersten Ziele bei einem Neustart kann sein, zunächst die Community aufzubauen, die Followerzahl zu erhöhen und zu festigen. Bei einer Fortführung kann eine neue Content-Strategie den Aufwärtstrend bewirken.

3. Was deine Zielgruppe von dir erwartet

Gratuliere, du kennst deine Zielgruppe. Aber weißt du konkret, was deine Zielgruppe von dir, deinem Unternehmen oder von deinen Beiträgen erwartet? Wechselst du ständig die Ansprache zwischen „Sie“ und „Du“?

Verwendest du die Sprache der Zielgruppe? Oder muss die Ansprache gar nicht angepasst werden? Erwartet deine Zielgruppe von dir hübsche Posts mit abgewandelten Werbesprüchen?

TIPP

Überprüfe, ob du deine An(sprache) anpassen musst, denn diese könnte im B2B- oder B2C -Bereich  völlig anders aussehen. Deine Zielgruppe erwartet in jedem Fall Authentizität, die sehr schnell verloren gehen könnte, wenn zu viele Stockfotos verwendet werden.

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