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Generation Z: Sie sind aufgewachsen mit digitalen Technologien und zeichnen sich durch andere Erwartungen und Werte aus, vor allem was den Arbeitsalltag betrifft. Mit bekannten Managern wie Tim Cook oder Bill Gates können sie sich immer weniger identifizieren. Sie wünschen sich Flexibilität und Wechselhaftigkeit in der Arbeitswelt. Wollen die überhaupt noch arbeiten? Wie können Arbeitgeber die Generation Z heute motivieren und was genau ist die Generation Z?

Was ist die Generation Z und wer gehört dazu?

Zur Generation Z gehören die Jugendlichen von heute, die zukünftig in den Arbeitsmarkt eintreten werden. Zur Generation Z gehören alle, die ab etwa 1994 geboren wurden. Allerdings schwanken die Zahlen hier je nach Autor. Für manche beginnt die Gen-Z (Abkürzung für Generation Z) auch erst ab 1999. Laut absolventa ist das die Generation, die mit digitalen Technologien wie Smartphone und Internet aufgewachsen ist. Im Gegensatz zur Generation Y (1980 – 1993) trennt Gen-Z Arbeit und Privatleben wieder strenger voneinander. Klare Strukturen und geregelte Arbeitszeiten liegen wieder im Trend. Der Wunsch nach freier Entfaltung ist besonders groß, sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch in der Freizeit.

Erwartungen der Gen-Z an das Berufsleben

Die Generation zeichnet sich durch andere Erwartungen und Werte aus. Sie will unabhängig sein. Ein idealer Mix aus Berufsleben und Freizeit wird angestrebt. Parallel dazu verliert der Arbeitgeber an Stellenwert. Die neue Generation muss man anders motivieren. Selbstverwirklichung, Spaß am Beruf, ein gutes Arbeitsklima und Arbeitsumfeld haben laut Umfragen Priorität. Das stellt auch Personal Recruiter vor neue Herausforderungen. Die Strategien im Personalbereich müssen angepasst werden.

Gen-Z und ihre Werte

Obwohl sich die Generationen verändern, haben sich einige Werte der Vorgängergenerationen bis heute durchgesetzt. Gewisse Werte setzen sich allerdings zunehmend durch und das sind laut Agentur junges Herz unteranderem folgende:

  • Wunsch nach freier Entfaltung
  • Große Zukunftssorgen
  • Flexibilität und Wechselhaftigkeit in der Berufswelt bekommt immer höheren Stellenwert
  • Führungsverantwortung wird immer uninteressanter, Freizeit spielt eine größere Rolle
  • Arbeitgebermarke gewinnt immer mehr an Bedeutung, da erlerntes Verhalten (Bewertungen im Internet, Tests, Vergleiche, Rankings) immer wichtiger werden
  • Die Digitalisierung gehört zwingend in den Berufsalltag

Wie können Arbeitgeber die Gen-Z motivieren?

Die Strategien im Employer Branding, Schulmarketing und Hochschulmarketing müssen dringend angepasst werden. Mit attraktiven Projekten, neuen Herausforderungen und guten Entwicklungsmöglichkeiten kann man die jungen Arbeitnehmer motivieren. Arbeitgeber müssen sich auf die Digital Natives (Person, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist) einstellen. Personal Recruiter beschäftigen sich immer mehr mit der Gen-Z und den Maßnahmen um diese anzusprechen und probieren dabei zum Teil interessante, neue Strategien aus wie Bewerbungen über WhatsApp oder Personalkampagnen auf Snapchat.

Unser Fazit

Eins ist auf jeden Fall klar: Die Generation Z unterscheidet sich stark von ihren Vorgängergenerationen. Karriere ist in den Hintergrund gerückt, dafür nehmen Freunde, Familie und Freizeit einen umso höheren Stellenwert ein. Das heißt aber nicht, dass die jungen Leute heute weniger Leistungswillen zeigen. Man muss sie nur mit anderen Strategien motivieren. Arbeitgeber müssen sich immer mehr an die digitale Welt anpassen.

Verwendete Quellen

Generation Z: Was erwartet den Arbeitsmarkt?
Generation XYZ – der Überblick über die Generationen auf dem Arbeitsmarkt.

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